Das Kernproblem unserer Zeit besteht nicht im Mangel an Werten und Sinn, sondern im Mangel an Zugängen dazu. Sie scheinen für viele Menschen verengt oder verschüttet zu sein.
Das Hamburger Institut für Existenzanalyse und Logotherapie ist das älteste Institut dieser Art in Deutschland. Es wurde am 1. April 1982 von Dr. Uwe Böschemeyer mit ausdrücklicher Zustimmung Prof. Dr. Viktor E. Frankls in Hamburg gegründet.
Uwe Böschemeyer wurde im Juli 1975 von Viktor E. Frankl in Wien in Logotherapie geprüft und erhielt sein Zertifikat von der American Medical Society an der Universität Wien. 1997 erhielt Böschemeyer die Ehrenmitgliedschaft der „Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse e.V.“, 2000 ernannte ihn der „Europäische Verband für Logotherapie und Existenzanalyse“ zum Vertrauensmann für Deutschland/West bei der Vergabe des „Europäischen Zertifikats für Psychotherapie“ (ECP).
Schon bald nach der Gründung des Instituts ging es dem Institutsleiter - der Aufforderung seines Lehrers folgend - um die Weiterentwicklung der existenzanalytischen Logotherapie. Existenzanalytische Logotherapie nach dem Hamburger Modell intendiert die Einheit von Tiefen- und Höhenpsychologie, die in der konkreten Bearbeitung von Sinnfindungswiderständen und Sinnpotentialen zum Ausdruck kommt. Mit der klassischen Logotherapie Frankls bleibt das Institut verbunden in der Betonung des Geistes, der Werte, des Sinnbedürfnisses als Primärmotiv des Menschen und seiner Fähigkeit, sein Ich selbst überschreiten zu können - nach innen und außen.
Ein besonderer Zweig des Instituts ist die von Uwe Böschemeyer entwickelte „Wertorientierte Persönlichkeitsbildung“ (WOP). Ihr Ziel ist neben der Weiterbildung der Persönlichkeit die Prävention körperlicher und seelischer Störungen. Die WOP ist ein eigenständiger Bereich neben krankheits- und konfliktorientierter Psychotherapie und Beratung. Sie ist eine Antwort auf die Herausforderungen dieser Zeit, deren vorrangiges Problem das Sinnlosigkeitsgefühl ist.
WOP® Konzept Grundlegung 2011 (zum Download)
"Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern auch kaum lebensfähig."
Albert Einstein